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Vereinssport leidet unter Flüchtlingskrise

Die aktuelle Flüchtlingskrise wirkt sich auch auf den Schul- und Vereinssport aus. In einer jetzt veröffentlichten E-Mail der Hansestadt Lüneburg heißt es: „Mit Bedauern muss ich heute mitteilen, dass kurzfristig weitere Sporthallen für die Unterbringung von Geflüchteten benötigt werden. Entgegen unserer Ankündigung von Ende März 2022 wird dabei nicht die Sporthalle Lünepark sondern vorerst eine und ggf. auch die zweite Sporthalle „Schlieffen-Hallen“ im Hanseviertel aus der Nutzung für Schul- und Vereinssport herausgenommen.“

Was heißt es für den Vereinssport ? Bis zum Beginn der Herbstferien (17. bis 28. Oktober 2022) können die Sportangebote in den beiden Hallen weiter genutzt werden. Da die Tischtennisabteilung der Lüneburger SV in der Halle Schlieffenpark 27 trainiert und Punktspiele im Tischtennis-Kreis-Verband (TTKV) austrägt, blicken die Kameraden skeptisch nach vorne. Derzeit ist man auf Suche nach Lösungen.
Fakt ist, dass die Halle 27 voraussichtlich Mitte Oktober eingerichtet und wahrscheinlich vier Wochen später bezogen wird. Wann die Vorbereitungen in Halle 28 beginnen, ist noch offen. Da zehn Vereine und die Kinder der Ganztagsschule (Igelschule) Hagen beide Sporthallen nutzen, müssen sich die Klubs mit dem Start der Wintersaison umstellen. Höchstwahrscheinlich ab Mitte November werden die Flüchtlinge in den Schlieffenpark-Sporthallen einziehen.
Die Verantwortlichen der Stadtverwaltung werden Anfang kommender Woche mit den betroffenen Vereinen Kontakt aufnehmen, um nach Ersatzzeiten im Belegungsplan zu suchen. „Dennoch wird die insgesamt angespannte Sporthallensituation dazu führen, dass es zukünftig zu Einschränkungen für fast alle Sportvereine kommen wird. Wir möchten zudem herzlich bitten, auch nach Möglichkeiten für ´Trainingsgemeinschaften´ zu suchen und sich als gesamte Lüneburger Sportlandschaft in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen“, betont Britta Herrschaft, Sportreferentin der Hansestadt Lüneburg. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass zusätzliche neue Trainingszeiten nicht berücksichtigt werden können. Die Sportreferentin weiter: „Planerisch sind wir unter der derzeitigen Sportstättensituation nun am Ende unserer Möglichkeiten angekommen. Jede weitere zusätzliche Verringerung der zur Verfügung stehenden Hallenkapazitäten würde zur kompletten Streichung der dort ansässigen sportlichen Angebote führen.“

Seitens der Verwaltung ist momentan die Anzahl der unterzubringenden Familien und Kinder nicht absehbar. Nach den jüngsten Prognosen des Landes rechnet die Hansestadt Lüneburg vorerst wöchentlich mit etwa 38 neu unterzubringenden Menschen.

Akt der Solidarität: Heimatvertriebene beitragsfrei

Etwa 5,3 Millionen Menschen haben seit Ausbruch des Ukraine-Krieges am 24. Februar ihr Land gen Westen verlassen, davon erreichten mehr als 200.000 Bewohner des osteuropäischen Staates bislang Deutschland. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft ist weltweit groß, auch in Deutschland. Migrationsexperten rechnen mit bis zu zehn Millionen Flüchtlingen aus der Ukraine. Was bedeutet es für unseren Verein ? „Wir müssen ersteinmal abwarten, wie sich die Situation entwickelt, insbesondere wieviel Flüchtlinge ins zweitgrößte deutsche Bundesland Niedersachsen kommen. Wir werden uns der Gefälligkeit nicht verschließen“, heißt es aus dem Vorstand. Sollten sie auch die Hansestadt Lüneburg erreichen und sich einem der 156 Sportvereinen im Kreissportbund Lüneburg anschließen, hat die Vereinsleitung der Lüneburger SV entschieden, dass diese Menschen beitragsfrei ihren Sport nachgehen dürfen. (jb)

Die Sporthallen Schlieffenpark 27 (l.) und 28 (r.) im Hanseviertel. Beide werden demnächst als Notunterkunft für Geflüchtete genutzt. Foto: jb

Ein Scheck für den guten Zweck

Der Ukraine-Krieg, die immensen Preissteigerungen im Energie- und Lebensmittelbereich stellt die Menschen in Deutschland seit langem vor großen Herausforderungen. Da ist es nicht selbstverständlich wenn ein Verein finanzielle Unterstützung erfährt. So geschehen bei der SPD-Abteilung Kaltenmoor. Ortsvereinsvorsitzender Cem Aksoy, der seit 2006 eine Fahrschule in Lüneburg betreibt, und seine Genossen waren am 2. Juli mit einem Stand auf dem 20. Stadtteilfest Kaltenmoor vertreten. Es wurden reichlich Waffeln unter die Besucher gebracht. „Sport ist gut für Kinder und Jugendliche und der Freizeitgestaltung. Da ist die LSV als einziger Verein am Stadtteil die richtige Option“, machte Cem Aksoy deutlich. Die 400,00 €-Spende kommt der Integrationsarbeit des fast 500 Mitglieder starken Klubs mit mehr als 50 verschiedenen Nationalitäten zugute. Wolfgang Niewerth, 2. Vorsitzender des Integrationsvereins, freute sich sehr über die Finanzspritze im Beisein von Cem Aksoy und SPD-Kreisvorsitzende Andrea Schröder-Ehlers (28. September 2022). (jb)

Cem Aksoy, SPD-Kreisvorsitzende Andrea Schröder-Ehlers und LSV-Vize Wolfgang Niewerth (v. l.) bei der symbolischen Scheckübergabe in der Vereinsgeschäftsstelle. Foto: jb

Mitgliederentscheid über „Schandfleck“

Seit 21 Jahren auf dem Vereinsgelände: Der sog. "weiße Container". Das völlig marode Gebäude soll für einen Neubau weichen. Foto: jb

Der sog. „weiße Container“ steht nunmehr 21 Jahre auf dem Vereinsgelände der Lüneburger SV. Das Gebäude ist im Laufe dieser Zeit gealtert und völlig marode, die sanitären Anlagen absolut unzumutbar, kurzum: Ein Abriss unumgänglich. Das Objekt diente bis heute als „Unterkunft“ für Sportgeräte, Werkzeuge für die Platzpflege, vereinsinterne Besprechungen und Umkleide.
Der Führungsstab möchte diesen „Schandfleck“ beseitigen und am liebsten durch einen Neubau ersetzen. Da das Budget nicht ausschließlich vom Verein aufgebracht werden kann, entschieden sich die Vorständler, das geplante Neubauprojekt mit einem Finanzierungsplan im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vorzustellen. „Der Vorstand möchte diese Entscheidung nicht alleine treffen. Wir hoffen auf eine große Beteiligung des obersten Vereinsorgans nämlich der Mitgliederversammlung. Ob die Baumaßnahme realisiert wird, hängt letztendlich von unseren Mitgliedern ab“, betont Klubchef Ralf Pagels. (jb)

Info: Einladung außerordentliche Mitgliederversammlung (bitte anklicken)

Schulsportplatz: Startschuss im Frühjahr 2023 geplant

Blick auf den neugestalteten Schulsportplatz und der frischen 400-m-Rundlaufbahn. Es fehlt noch die weiße Markierung auf der roten Kunststoffspritzbeschichtung. Foto: jb

Die umfangreiche Schulsportplatz-Sanierung der Hansestadt Lüneburg unter Federführung der Firma „Hans-Joachim Weitzel GmbH & Co. KG Sportstättenbau“ aus Tornesch in Schleswig-Holstein (Kreis Pinneberg) ist so gut wie abgeschlossen. Inzwischen ist die 400-m-Rundlaufbahn fast fertig, um später für Wettkämpfe genutzt zu werden, ebenso beendet sind die Arbeiten an der Weitsprunganlage, zudem wurden die Leitungen für die Beregnung verlegt. Die Asphalttragschicht wurde bereits aufgebracht, die Kunststoffspritzbeschichtung aufgetragen. Der Hauptplatz zeigt sich bereits im frischen Grün. Die Hansestadt hofft, dass der Schulsportplatz eventuell im Frühjahr 2023 verwendbar ist. Zudem plant die Verwaltung, dass Flutlicht im kommenden Jahr zu erneuern. Die Sanierung begann am 28. März 2022. (jb)

Info: Sportbetrieb ruht weiterhin auf Schulsportplatz (bitte anklicken)

Der Eingangsbereich zum Vereinsheim mit Zugang in die Geschäftsstelle. Foto: jb

Geschäftszeit immer mittwochs

Die Vereinsgeschäftsstelle (Schützenstr. 31 | 1. Obergeschoß) ist für alle Mitglieder immer mittwochs von 17.30 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Geschäftsstellenleiterin Petra Bahlinger, die drei Beisitzer oder eine weitere Person aus dem Vorstand stehen Rede und Antwort, wenn es um Vereinsangelegenheiten oder Anfragen von Mitgliedern geht. Außerhalb der Sprechzeit sind die Verantwortlichen in dringenden Fällen mobil (siehe Link Der Vorstand) oder über die Vereins-E-Mail info@lueneburger-sv.de erreichbar. (jb)

Abteilungsleiter-Treffen im März 2023

Die nächste Zusammenkunft der acht Abteilungsleiter findet am Donnerstag, 23. März 2023, um 19.00 Uhr im Vereinsheim (Versammlungsraum) statt.
Die Sitzung erfolgt mindestens zweimal im Jahr und bei Bedarf. (jb)

Der Versammlungsraum im Vereinsheim. Foto: A/jb

– Auf einen Blick –

Unsere Chronik

Das erste Buch der Vereinsgeschichte (1913 – 2013) ist derzeit für 7,00 € in der Geschäftsstelle der Lüneburger SV (Schützenstr. 31) und im Vereinslokal erhältlich. Auf 224 Seiten lesen Sie Wissenswertes von der ATL bis hin zur LSV – 100 Jahre geballter Lesestoff.