Blickpunkt Fußball

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Es brennt lichterloh

Sie dienen der Brauchtumspflege und nicht dem Verbrennen von Abfällen. Gemeint ist das Osterfeuer, welches sich aus einer weltlichen Tradition entwickelte, wahrscheinlich heidnischem Ursprungs. Vor 1.273 Jahren gab es erstmals einen Briefwechsel zwischen dem angelsächsischen Mönch Bonifatius und Papst Zacharias. Darin wird ein Brauch dokumentiert, der dem Passahfeuer gleich kommt. So viel zur Historie. Wir blicken auf die Gegenwart. Dieses Event hat Tradition beim Integrationsverein Lüneburger SV: Das Osterfeuer. Zum 25. Mal geht es in diesem Jahr seit 1996 über die Bühne. Ob Klubmitglieder oder Gäste – alle sind froh, denn es brennt bald wieder lichterloh. Wann das Ereignis steigt und ein Rückblick über die Veranstaltung von 2023 ? (jb)

Info: Osterfeuer (bitte anklicken)

Es lodert auf dem Klubgelände. Foto: A/jb

Jahreshauptversammlung mit Beitragsanpassung

Alle Mitglieder sollten sich diesen Stichtag bereits im Kalender angekreuzt haben. Die Jahreshauptversammlung (JHV) des Integrationsvereins Lüneburger SV (LSV) geht am Freitag, 19. April, um 19.30 Uhr im Vereinsheim (Versammlungsraum) über die Bühne.

Info: Jahreshauptversammlung (bitte anklicken)

Mit Schläger und Plastikball

Lang, lang ist es her. 18.250 Tage oder 50 Jahre stehen zu Buche – für die Tischtennisabteilung der Lüneburger SV (LSV) eine lange Zeit, zumal die Historie dieser Sparte einiges vorzuweisen hat.

Leider gibt es über die Sparte wenig Andenken, da vor 45 Jahren ein Blitzschlag das frühere Vereinsheim an den Sülzwiesen vernichtete und somit wertvolle Aufzeichnungen oder Bilder für immer verloren gingen.
Vereinsvorstand und Abteilungsleiter Jens Burmester werden dennoch auf das halbe Jahrhundert zurückblicken und den runden Geburtstag im Sinne ihres Gründers Hans-Dieter Fricke gebührend feiern. (jb)

 Info: 50. Jubiläum im würdigen Rahmen (bitte anklicken)

Erinnerungen an einen Trainingsabend 1991 (v. l.): Heinrich Schünemann, Hans-Dieter Fricke (Abteilungsleiter), Dietmar Herres, Jürgen Wendlandt, Peter Schmitz und Jens Burmester Foto: A/privat

Trainingseinheiten stehen weiter hinten an

Endlich geht´s voran: C-Platz wird instandgesetzt

Es dauert und dauert. Der B- und C-Platz auf dem Vereinsgelände an der Schützenstraße sieht völlig ramponiert aus. Trainingseinheiten für die Fußballabteilung sind undenkbar. Die Hansestadt als Verpächter dieser Flächen lässt den Integrationsverein seit langem im Ungewissen. Nachdem Klubchef Ralf Pagels Mitte Januar 2024 ein Schreiben für den zweiten Bauabschnitt der Sanierung Sportanlagen an die Verwaltung aufsetzte, bekam die Vorstandsetage bis heute keine Nachricht. Zwar haben die Lokalpolitiker auf ihrer jüngsten Ratssitzung am 1. Februar jeweils 150.000 € für 2024 und 2025 im Haushaltsplan der Stadt genehmigt, jedoch könnte voraussichtlich erst Ende 2024 mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Dabei wurde deutlich, dass die Behörde mit der LSV einen Termin vereinbaren wollte, der bis zum jetzigen Zeitpunkt noch ausbleibt. Bereits vor zwei Jahren plante die LSV auf eigene Kosten die beiden Areale auf Vordermann zu bringen. Seinerzeit erteilte die Hansestadt dem Klub eine rote Karte, weil die Umsetzung der Gesamtmaßnahme kurz bevorstand. Aufgrund dessen ist die Baustraße im Rahmen der Sanierung des Schulsportplatzes im vergangenen Jahr auf dem Vereinsgelände unübersehbar. Der Vorstand hat das Melbecker Unternehmen Straßenbau Lüneburg Seitz + Seitz GbR beauftragt, den C-Platz instand zu setzen. Aller Voraussicht nach im August wird die Fläche für das Fußballtraining freigegeben. (jb)

Der C-Platz auf dem Vereinsgelände ist inzwischen eingesät (im Hintergrund: B-Areal) Foto: jb
Farbod Khodaparast (oranges T-Shirt) im Kampfmodus mit seinem Klubkameraden Adam Gambulatov. Foto: A/jb

Ring frei für den Nachwuchs !

Auch 26 Jahre nach Gründung der Ringerabteilung ist diese Sparte nach wie vor die einzige in Hansestadt und Landkreis Lüneburg die dem Niedersächsischen Ringer-Verband (NRV) angehört. Auch nach dem plötzlichen Tod ihres Machers Wladimir Chudjakow vor vier Jahren hat das Interesse an dieser Kampfsportart, die bereits bei den olympischen Spielen der Antike zu den Disziplinen des Fünfkampfes gehörte, wegen des Fehlens ihres Initiators und der „Corona“-Pandemie ein wenig nachgelassen. Doch jetzt ist die Sparte wieder im Aufwind. Trainer Musa Bisultanov freut sich auf kommenden Nachwuchs in den Stilarten griechisch-römisch und Freistil. (jb)

Info: Ringen (bitte anklicken)

Anastasija Pissetski (l.) und Valeria Sablina freuen sich auf zwei Jahrzehnte Tanzen. Foto: A/jb

20 Jahre multi-kulturelles Tanzen

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Im kommenden Jahr können die Mitglieder der Abteilung Aerobic & Tanzen auf 20 Jahre multi-kulturellen Tanzsport zurückblicken.

Ein „kleiner“, runder Geburtstag, der selbstverständlich mit den Trainerinnen Anastasija Pissetski / Valeria Sablina sowie allen Tänzerinnen und Vereinsvorstand würdig gefeiert werden soll. (jb)

Info: Licht & Finsternis verzückte das Publikum (bitte anklicken)

Schwungvolle Darbietungen von "Randevu" auf dem Stadtteilfest Kaltenmoor 2018. Foto: A/jb

Schulsportplatz: Freigabe für Bezirksliga-Punktspiele

Der Schulsportplatz (sog. „A-Platz“) ist für den Schul- und Vereinssport (Trainingseinheiten) gesperrt. Die Durchführung der vier März-Begegnungen in der Bezirksliga für unsere 1. Fußballherrenmannschaft ist gesichert. (jb)

Alle Spiele im Blick

In der ersten Fußball-Bezirksliga-Saison 2007 / 2008 für den Integrationsverein Lüneburger SV wurden im Archiv nur wenige Spielberichte gesammelt. Für die inzwischen laufende Spielzeit 2023 / 2024 erfasst der Verein chronologisch alle 30 Spiele der 1. Fußballherrenmannschaft schwarz auf weiß. Dabei ist die Beitragslänge unerheblich. Es kann auch mal sein, dass lediglich die Torschützen der LSV plus Spielminute aufgeführt werden. Wichtig: Die Erfassung aller Partien. Eines bleibt immer: Das Spielergebnis mit dem Halbzeitstand. (jb)

Info: Bezirksliga: Chronik der 30 Spiele | 2023 / 2024 (bitte anklicken)

Nach 15 Jahren Pause wieder in Bezirksliga-Spiellaune (sitzend v. l.): Martin Yaku, Ali Hijazi, Valentin Motschalow, Eser Sahin, Marvin Müller, Bahadir Dayi, Hakki Celik; (2. Reihe stehend v. l.): Ralf Pagels (1. Vorsitzender), Alexander Gauk (Trainer), Hüsa Sönmez (Trainer), Marfin Yaku, Karlo Yako, Admin Pepic, Raul Mirzayev, Jan-Hendrik Weißbach, Thomas Switala, Merlin Witthöft, Florian Beck (Ex-Schatzmeister), Katharina Knief (Physiotherapeutin), Sven Idschinski (Betreuer); (3. Reihe stehend v. l.): Fatmir Maloku, Dilxas Sönmez, Lars Striege, Robert Fribus, Artur Merkosyan, Ashkan Aghababaei, Marcel Bockelmann, Hasan Kaya. Es fehlen: Arab Omar, Oleg Lich, Pascal Eggert, Dino Marjanovic, Eugen Schatz und Adel Pepic. Foto: jb
Der Eingangsbereich zum Vereinsheim mit Zugang in die Geschäftsstelle. Foto: jb

Geschäftszeit immer mittwochs

Die Vereinsgeschäftsstelle (Schützenstr. 31 | 1. Obergeschoß) ist für alle Mitglieder immer mittwochs von 17.30 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Geschäftsstellenleiterin Petra Bahlinger, die drei Beisitzer oder eine weitere Person aus dem Vorstand stehen Rede und Antwort, wenn es um Vereinsangelegenheiten oder Anfragen von Mitgliedern geht. Außerhalb der Sprechzeit sind die Klub-Verantwortlichen in dringenden Fällen mobil (siehe Link Der Vorstand) oder über die E-Mail-Adresse des Vereins erreichbar:  info@lueneburger-sv.de (jb)

Heimatvertriebene beitragsfrei

Seit Ausbruch des Ukraine-Krieges am 24. Februar 2022 sind nach Schätzungen des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) rund 27,3 Millionen Menschen vertrieben. Insgesamt rund 5,9 Millionen registrierte Flüchtlinge zählte man bis Dezember 2023 in Europa. Ca. 1,1 Millionen Geflüchtete sind bis November 2023 in Deutschland vor dem Ukraine-Krieg erfasst worden (Angaben beruhen auf Registrierungen im Ausländerzentralregister). Wenn sie die Hansestadt Lüneburg aufsuchen und sich einem der 157 KSB-Vereinen anschließen, hat die Vereinsleitung der LSV entschieden, dass diese Menschen beitragsfrei ihren Sport nachgehen dürfen. (jb)

Gelebte Integration

Für die Lüneburger SV (LSV) ist die Integration ein wichtiger Multiplikator. Denn der achtgrößte Stadtverein im Kreissportbund Lüneburg (KSB) liegt nahe des bevölkerungsreichsten Lüneburger Stadtteils Kaltenmoor mit rund 10.093 Einwohnern. Der Migrationsanteil beträgt beim Integrationsverein etwa 50 Prozent.

Integration heißt, allen rechtmäßig und auf Dauer in Deutschland lebenden Menschen uanbhängig von Kultur, Religion, Herkunft und Ethnie Chancengleichheit und damit wirkliche Teilhabe zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass Integration nicht als Einbahnstraße, sondern als Dialog zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund verstanden und gelebt wird.

Und Sport bringt Bewegung in die Integration. Ein wichtiges Projekt der LSV war „Fahrradfahren für Migrantinnen“. (jb)

Info: Integration (bitte anklicken)

Das Projekt "Fahrradfahren für Migrantinnen" fand 2010 und 2011 großen Anklang bei der LSV. Auf dem Übungsplatz sicher durch den Kreisel auf den Lüneburger Sülzwiesen (2010). Foto: A/jb

– Auf einen Blick –

Unsere Chronik

Das erste Buch der Vereinsgeschichte (1913 – 2013) ist derzeit für 7,00 € in der Geschäftsstelle der Lüneburger SV (Schützenstr. 31) und im Vereinslokal erhältlich. Auf 224 Seiten lesen Sie Wissenswertes von der ATL bis hin zur LSV – 100 Jahre geballter Lesestoff.