Wenn zwei Döner zur Belastung werden

Sieben LSV-Läufer mit guten Platzierungen beim „Run for Help“ in der Lüneburger Innenstadt

jb Lüneburg. Bevor er mit Startnummer 452 auf die Strecke ging, gönnte sich Abdellah Hamoureis vor dem Lüneburger Stadtlauf „Run for Help“ (Gesunde laufen für MS-Kranke) statt leichte Kost zwei Döner (28. Mai 2010). Die hatten für ihn eine fatale Wirkung. „Ich habe Schmerzen im Bauch“, berichtete der 17jährige Marokkaner, als er das Ziel nach neun Kilometern endlich erreichte. Seine Mimik sprach Bände. „Nie wieder Döner vor einem Lauf“, versicherte der LSVer. Die „Qualen“ aber haben sich wahrlich gelohnt, belegte Abdellah Hamoureis einen hervorragenden zweiten Platz über diese Distanz. Unter den 1.299 Startern bei diesem Stadtlauf, deren Start und Ziel das Sportgelände des MTV Treubund Lüneburg war und über den Kurpark quer durch die Innenstadt der Hansestadt Lüneburg führte, konnten sechs weitere LSV-Läufer mit guten Ergebnissen aufwarten: Hannah Soetebeer (1. / 800 m), Meike Rappard (5. / 800 m), Kenny Fischer (5. / 400 m), Johannes Lötzer (5. / 800 m), Marko Fischer (19. / 9 km) und Alan Clarke (34. / 9 km). „Ich bin stolz über die tollen Platzierungen meiner Läuferinnen und Läufer bei diesem großen Teilnehmerfeld“, schwärmte Trainer Marko Fischer.

Hannah Soetebeer, Meike Rappard und Johannes Lötzer (v. r.) freuen sich über ihre Platzierungen beim Lüneburger Stadtlauf "Run for Help". Foto: jb
Mit zwei Döner im Magen auf der Strecke: Abdellah Hamoureis Fotos: treybig/nh
Mit Startnummer 383 auf dem Sportplatz des MTV Treubund unterwegs: Marko Fischer
Alan Clarke auf den letzten Metern beim "Run for Help" auf dem Sportplatz des MTV Treubund Lüneburg. Foto: treybig/nh
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