Weihnachten hat eine magische Kraft

Sportler verschiedener Herkunft und Religionen erzählen über ihre Sitten und Gebräuche zum Fest

So titelte die Landeszeitung in Lüneburg in ihrer Weihnachts-Ausgabe 2011. Dazu wurden auch die Trainerinnen unserer Tanzgruppe „Randevu“, Tamara Zlobina und Tochter Anastasija Pissetski, befragt.

Tamara Zlobina (r.) und Anastasija Pissetski aus Kasachstan, Trainerinnen der Tanzgruppe „Randevu“ bei der Lüneburger SV: „Wir feiern in Russland erst am 7. Januar Weihnachten nach dem julianischen Kalender, aber nicht wie in Deutschland an drei Tagen, sondern nur an einem Tag. Es wird im engsten Familienkreis und mit Freunden und Bekannten gefeiert. In den orthodoxen Kirchen finden Gottesdienste im Stehen statt – und das fast drei Stunden lang. Das ist für uns sehr anstrengend. Es gibt auch keinen Weihnachtsmann, bei uns heißt er ´Väterchen Frost´ und erscheint zu Silvester. Wir verteilen zu Weihnachten auch keine Geschenke, dies geschieht erst am 31. Dezember, also am Silvestertag. Traditionell essen wir Teigtaschen mit Hackfleisch, dazu servieren wir Fischsalat (in Deutschland: Heringssalat), ´Oliviersalat´ (Kartoffelsalat mit Eiern, Erbsen, Wurst, Zwiebeln, Salz, Majonäse und Pfeffer). Das diesjährige Weihnachtsfest feiern wir hier in Deutschland nach deutschem Brauch.“ Foto: be

(Quelle: Landeszeitung – Ausgabe Weihnachten 2011)

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