Poker-Clubraum auffrischen

Verschönerungskur in der spielfreien Zeit

Die Risse an der Decke zeigen, das der Raum in die Jahre gekommen ist. Foto: tb
Auch hier sind die Ritze an der Decke zu erkennen. Foto: tb

Von Torsten Bahlinger

Lüneburg. Die „Corona“-Pandemie hat den Mitgliedern in allen neun Abteilungen der Lüneburger SV (LSV) die Motivation am Sport komplett genommen. So auch in der seit fast einem Jahr bestehenden Pokersparte.

Bis heute, obwohl der Sport jetzt in kleinen Schritten zur „Normalität“ übergeht. Die Marschroute „Alltag“ ist gesteckt, das Ziel vor Augen, doch bis dahin fließt noch viel Wasser den Berg hinunter.

Der 11. März 2020 war der letzte Spieltag für die Kameraden des CoinsClubs, der Pokerabteilung der LSV, in ihrem seit zehn Jahren genutzten, beschaulichen Clubraum im Obergeschoß des Vereinsheimes in der Schützenstraße 31 die Karten zu mischen und um Ranglistenpunkte  zu kämpfen. Abteilungsleiter Torsten Bahlinger ließ sich nicht vom „Virus anstecken“ und ging in die Offensive.

Da das Zimmer in die Jahre gekommen ist, stand eine Verschönerungskur auf der Tagesordnung. Es wurden bereits sichtbare Risse in den Übergängen der Wände zur Decke beseitigt mit tatkräftiger Unterstützung der Lüneburger Hausmeisterei Stefan Klug (HSK).

Weiter ging es in Eigenregie, maximal drei Personen legten sich mit Schutzmaske unter strenger Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen sowie den Mindestabstand ins Zeug. Abbau von Lampen, Regalen, das Streichen der Decke, Dachschrägen und der Wände gehörten zu ihren Tätigkeiten. In Zukunft wird kein Spieler mehr im wahrsten Sinne des Wortes „Rot sehen“, denn die Farbe wurde durch einen freundlichen Silberton ersetzt und erstrahlt in frischem Glanz.

Die Malerarbeiten sind fast beendet, mit dem Anbau der Deckenleuchten kann gestartet werden. Selbst die „fliegende“ Verkabelung der vier Pokertischlampen gehört der Vergangenheit an, das Mobiliar wird  etwas verändert angeordnet und die Darstellung der Pokersoftware erfolgt künftig nicht mehr über einen kleinen Monitor, sondern ein an der Wand befestigter Flachbildfernseher sorgt für Transparenz und Sichtbarkeit.

„Alles werde ich natürlich noch nicht verraten, denn es folgen noch weitere Informationen, aber zu gegebener Zeit“, betont Spartenleiter Torsten Bahlinger.

Eines ist aber so sicher wie das Amen in der Kirche: Wenn der Clubraum nach Abschluss der Renovierungarbeiten für den ersten Trainingstag freigegeben wird, fühlen sich die Pokerspieler in ihrem neugestalteten Clubraum nicht nur rundum wohl, die Atmosphäre und die Freude an ihrem Sport lässt dann keine Wünsche offen.

Die rote Farbe wird durch Silber ersetzt. Foto: tb
Die Malerarbeiten mit weißer Farbe sind beendet. Foto: tb
Frisches Weiß ziert die Wände und Decken im Clubraum. Foto: tb
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