Als der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) am 8. November 1925 in Berlin gegründet wurde und die Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg am 16. Juli 1949 erfolgte galt in der Zählweise ein Satz bis 21 Gewinnpunkten. Doch 76 Jahre später, am 1. August 2001, gab es wahrlich einen fulminanten Umbruch im Tischtennissport. Am 1. August 2026 blicken nicht nur der DTTB sondern auch die 23 Vereine des Tischtennis-Kreis-Verbandes Lüneburg (TTKV) mit knapp unter 500 Spielern auf Änderung der Zählweise vor genau 25 Jahren zurück. Inzwischen haben sich die Pingpongfreunde, unter ihnen die LSV-Tischtennis-Abteilung, längst an die 11er-Regelung gewöhnt. Alles weitere im unten stehenden Artikel des „ExtraTip“, die damalige Wochenzeitung zum Sonntag der Lünepost (gehörte früher zur Landeszeitung für die Lüneburger Heide GmbH). Im Jahr 2001 begann bereits einen Monat zuvor am 1. Juli auch eine neue Ära im Spielbetrieb: Es wurde der 40-mm-Ball in allen Spielklassen eingeführt. Der bisherige 38-mm-Ball hatte seine Gültigkeit verloren. Der neue Ball hat ein Gewicht zwischen 2,65 und 2,75 Gramm, die alte Version lag bei 2,5 Gramm. Die Physik verlangsamt das Spiel: Das Tempo reduziert sich durch größeren Luftwiderstand, die Rotation wird geringer, weil mehr Masse da ist und diese Masse auch etwas weiter vom Drehzentrum entfernt ist. Gegenüber den alten Bällen hieß es vor 25 Jahren ist der neue ca. 30 Prozent teurer. (jb)



