LSV setzt mit Junk auf Angriff

Stürmer übernimmt im Sommer Traineramt bei seinem Stammverein – Kujat kommt schon jetzt

Von Ulrich Pott (Landeszeitung)

Lüneburg. Zurück zu den Wurzeln – Martin Junk, derzeit noch Co-Trainer beim Fußball-Bezirksligisten TSV Bienenbüttel, wechselt zur kommenden Saison zu seinem Heimatverein, der Lüneburger SV und wird dort Trainer. Schon zur Winterpause stößt Stürmer Fabian Kujat zu den Lüneburgern, die derzeit in der 1. Kreisklasse kicken.

Frank Perschke, seit kurzem Fußball-Obmann bei der LSV, will den Lüneburger Klub mit dem größten Einzugsgebiet in Kaltenmoor mit etwa 8.000 Menschen wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. „Wir wollen mittelfristig in die Kreisliga zurück, wollen wieder eine funktionierende Jugend als Unterbau haben.“ Dafür wurde ein Trainer für das Team aus der 1. Kreisklasse gesucht, denn „die große Weiterentwicklung der jetzigen Mannschaft ist ausgeblieben.“

Mit Junk nahm Torwart Alex Ostrowski Kontakt auf, auch ein Ur-LSVer, der vor der Saison aus Bienenbüttel nach Lüneburg zurückgekehrt war. „Alex war der Erste, der zurückgekommen ist“, weiß Perschke. „Er stellt die Kontakte her.“ Junk wurde vor vier Wochen angesprochen, musste gar nicht allzu lange überlegen. „Ich habe zehn schöne Jahre in Bienenbüttel gehabt, aber ich brauche eine neue Herausforderung.“ Von 1987 bis 2003 spielte er bei der LSV, auch noch mit Perschke zusammen oder mit dem jetzigen Trainerduo Alex Gauk und Iwan Witenbek.

„Sie haben den Verein am Leben gehalten, bei ihnen ist Herzblut dabei“, so Junk weiter, der nicht allein an der Linie stehen wird. Gauk wird sein Co-Trainer, während Witenbek der LSV als Spieler treu bleiben wird. „Und ich habe mir die Mannschaft angeguckt, das sind gute Jungs, viele haben Talent.“

Dennoch wollen Perschke und Junk die Mannschaft verstärken. Der Anfang ist mit Fabian Kujat gemacht, der lange wegen einer Knieverletzung pausiern musste, zuletzt im August für den VfL Bleckede spielte, davor in Erbstorf war, in der Jugend für den LSK kickte. „Gute Stürmer können wir immer gebrauchen“, sagt Perschke, der damit aber auch Junk selber meint. Der will eigentlich nicht mehr auf Torejagd gehen, „vor allem nicht, wenn genug Spieler da sind“. Um dann doch einzuschränken: „Wenn in der letzten Viertelstunde noch ein Stürmer gebraucht wird, kann ich natürlich helfen.“

In dieser Saison wird es wohl nichts mehr mit dem Aufstieg. Der Blick ist eh eher auf die kommende Serie gerichtet. Perschke: „Wir haben bewusst frühzeitig entschieden, wie es weitergeht. Damit wir ein halbes Jahr Zeit haben, nach Spielern zu suchen.“

Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Uhrzeit Ergebnis
Sonntag, 5. August 2012 Lüneburger SV VfB Goseburg 15.00 Uhr  0:4
Mittwoch, 15. August 2012 TSV Gellersen II Lüneburger SV 19.30 Uhr  5:2
Sonnabend, 18. August 2012 Lüneburger SV TuS Barskamp 19.00 Uhr  3:3
Sonntag, 26. August 2012 TSV Radbruch Lüneburger SV 15.00 Uhr  1:1
Sonntag, 2. September 2012 Lüneburger SV TuS Reppenstedt II 15.00 Uhr  2:0
Sonntag, 9. September 2012 FC Heidetal Lüneburger SV 15.00 Uhr  3:3
Sonntag, 16. September 2012 Lüneburger SV Lüneburger SK II 15.00 Uhr  2:4
Sonntag, 23. September 2012 Thomasburger SV Lüneburger SV 15.00 Uhr  3:4
Sonntag, 30. September 2012 Lüneburger SV MTV Handorf 15.00 Uhr  2:0
Sonntag, 7. Oktober 2012 Vastorfer SK II Lüneburger SV 15.00 Uhr  1:4
Sonntag, 14. Oktober 2012 Lüneburger SV TuS Brietlingen 15.00 Uhr  0:0
Sonntag, 21. Oktober 2012 ESV Lüneburg Lüneburger SV 15.00 Uhr  1:2
Sonntag, 28. Oktober 2012 Lüneburger SV FC Dynamo Lüneburg 14.00 Uhr  4:0
Sonntag, 4. November 2012 Lüneburger SV FC Echem 14.00 Uhr  2:0
Sonntag, 11. November 2012 TuS Neetze II Lüneburger SV 14.00 Uhr  0:2
Sonntag, 18. November 2012 VfB Goseburg Lüneburger SV 14.00 Uhr  4:0
Sonntag, 25. November 2012 Lüneburger SV TSV Gellersen II 14.00 Uhr  1:1
Sonntag, 2. Dezember 2012 TuS Barskamp Lüneburger SV 14.00 Uhr  3:1
Die Heimspiele (halbfett) werden auf dem A-Platz (Schützenstr. 31) ausgetragen. (Änderungen jederzeit vorbehalten).
Der künftige Trainer Martin Junk, Stürmer Fabian Kujat, Fußballobmann Frank Perschke und der jetzige Coach Alexander Gauk (v. l.) wollen den Fußball in der Lüneburger SV voranbringen. Foto: upo
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