Lauf-Quartett auf den ersten vier Plätzen

Landesmeisterschaften in Neustadt a. Rbg. und Carsten Dunn beim Hamburg-Marathon

Startschuß der Männer über die 10.000 m (v. r.): Dennis Lauterschlag, Sven Schenk, Heiko Baier, Torsten Heitmann und Süleyman Kuzguncu.Foto: viktoria tietz

Schäfer erfolgreich

Timm Schäfer zeigte beim Läufer- und Werfertag in Winsen / Luhe (14. April 2012) sein Können. Beim 200-m-Sprintwettbewerb lief er eine gute Zeit von 25,8 Sekunden und wurde damit im gut besetzten Rennen Fünfter. Im fünften Versuch gelang ihm beim Speerwurf die Tagesbestweite von 38,39 m.

Von Dennis Lauterschlag

Die Landesmeisterschaften in Neustadt am Rübenberge (bei Hannover) war für das LSV-Lauf-Quartett mit Marie Trenkel, Dennis Lauterschlag, Torsten Heitmann und Jurek Odenbach erfolgreich (29. April 2012). Sie kamen alle unter die ersten vier Plätze. Der 14-jährige Jurek Odenbach lief die 3.000 m in einem Rahmenwettbewerb locker in 10:20 Minuten – Bestzeit und Platz eins. Die 18-jährige Marie Trenkel startete über die 5.000 m der weiblichen Jugend 20. Das Rennen war taktisch geprägt, sie arbeitete sich von Rang fünf auf den Bronzeplatz vor mit einer Zeit von 20:31 Minuten.

Anschließend gingen die Herren auf die 10.000 m. Mit dabei waren Torsten Heitmann (25) und Dennis Lauterschlag (26), die ebenfalls ein taktisches Rennen erlebten. „Das Heiko Baier (27) aus Braunschweig den Titel holen würde, war allen klar“, so LSV-Lauftrainer Dennis Lauterschlag. Aber wer würde die anderen Plätze belegen ? So bildeten sich immer wieder neue größere Gruppen, und das Tempo variierte von Runde zu Runde. Am Ende setzte sich Torsten Heitmann mit Sven Schenk (LG Hanstedt II) ab. Heitmann (34:31 Min.) hatte noch so viel Kraft, dass er abwartete und im richtigen Moment den Spurt ansetzte und mit zwei Sekunden Vorsprung Vizemeister wurde. Lauterschlag (35:10 Min.) arbeitete sich im Rennen von Platz acht Stück für Stück nach vorne und konnte sich über den vierten Platz freuen.

Beim Hamburg-Marathon (29. April 2012) scheiterte der LSVer Carsten Dunn minimal an der Drei-Stunden-Schallmauer. Bis zur Halbmarathonmarke lief alles noch gut mit genau 1:29:00 Std.. Ab Kilometer 30 wurde es dann schwerer und schleppender, doch Dunn kämpfte und kämpfte, die Uhr blieb am Ende bei 3:02:35 Std. stehen – sehr knapp. Dennis Lauterschlag: „Trotzdem sehr starke Leistung, aus Lüneburg seit Jahren wieder die schnellste Zeit. Aber das Ziel, unter drei Stunden bleibt weiterhin bestehen.“

Marie Trenkel auf Bronzekurs.
LSVerin Marie Trenkel (M.) im 5.000-m-Rennen.
Jurek Odenbach
orsten Heitmann (r.) und Sven Schenk.
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