Herzlich willkommen in Neubrandenburg !

51 Senioren „on tour“ nach Mecklenburg-Vorpommern

Eine Fünftagesfahrt, gespickt mit vielen Touren – für 51 Senioren war die Reise in die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg (11. bis 15. Juni 2012) und der näheren Umgebung eine Unternehmung mit bleibenden Eindrücken.

Los gings am 11. Juni 2012 mit einem modernen Reisebus, gefahren wie immer von Heinz-Günther Rüter, ein vertrautes Gesicht und beliebt bei den Senioren. Erstes größeres Ziel war die Stadt Rheinsberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, dass flächenmäßig zu den größten Gemeinden Deutschlands zählt. Dort wurde das renovierte Schloss in Augenschein genommen.

Danach steuerte man die Unterkunft unserer Urlauber an, ein Hotel mit 14 Stockwerken und herrlichem Blick auf Neubrandenburg, eine Stadt etwa 135 km nördlich von Berlin, dass durch seine vier Stadttore auch die „Vier-Tore-Stadt“ genannt wird.

Nach einem ausgiebigen Frühstück begrüßte am 12. Juni 2012 Reiseleiterin Gabriele Schnorr die Lüneburger, um ihnen in den nächsten Tagen Land, Leute und Geschichte zu vermitteln. Und alle lauschten gespannt ihren Ausführungen. „Sie war einfach Spitze“, war die einhellige Meinung der „Oldies“.

Zunächst führte es uns in den Nordosten Deutschlands, zur Mecklenburgischen Seenplatte. Der Hauptort Waren, ein Luftkurort und die zweitgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern (nach der Fläche) wurde angesteuert. Ein Stadtrundgang war Pflicht. Bei strahlendem Sonnenschein startete eine Schifffahrt auf Deutschlands zweitgrößtem See, der Müritz, bis Röbel, dem sich ein Besuch in der größten Feldscheune Deutschlands in Bollewick anschloss. Nach dem Abendessen unterhielt uns „Mudder Schulten“ mit Historischem und vielen Anekdoten auf Plattdeutsch.

Am Mittwoch (13. Juni 2012) ging es zur zweitgrößten deutschen Insel Usedom vor dem Stettiner Haff gelegen. Über Anklam fuhren wir zunächst an die polnische Grenze. Vom Seebad Ahlbeck unternahmen fast alle einen Spaziergang nach Heringsdorf zur berühmten Seebrücke und natürlich in die ZDF-Arena. Erholsamer war es dann einige Kilometer weiter im wunderschönen Koserow mit den alten Fischerhütten. Die Rückfahrt führte dann über die grandiose Peene-Brücke in Wolgast. Diese Stadt im äußersten Nordosten Deutschlands liegt größtenteils am Westufer des Peenestromes, einem Meeresarm der Ostsee, der Usedom vom Festland trennt. Der gelungene Tag endete mit dem 2:1-Sieg der Löw-Elf gegen die Niederlande bei der Fußball-EM – erlebt im Hotel auf einer Großbildwand.

Der Donnerstag (14. Juni 2012) führte uns nach Woldegk in das Mühlenmuseum, in dem uns Müller Stabel sehr humorvoll viel Wissenswertes über die Mühlen und der Stadt berichtete. Vorbei an vielen Seen und der Stadt Freiberg endete der Tag mit einer Stadtführung in Neubrandenburg. Nach einem tollen Abend-Buffet unterhielten uns „Die 3 Fidelen von der LSV“ mit bekannten Liedern, die fast alle mitgesungen wurden.

Am Freitag (15. Juni 2012) hieß es: Abschied nehmen. Ein sehr gutes Mittagessen in Zarrentin, gesponsert vom Hauptverein, mit einem Spaziergang am nahegelegenen Schaalsee waren dann die letzten tollen Erlebnisse einer wunderschönen Reise in das sehenswerte Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Für 51 "Oldies" der Senioren-Freizeit war Neubrandenburg ein tolles Erlebnis. Foto: weimer/nh
Welch´ ein Naturschauspiel: Sonnenuntergang über Neubrandenburg. Foto: weimer/nh
Die LSV-Touristen haben einen prima Blick auf Freiberg. Foto: ingrid juschkus/nh
"Die 3 Fidelen von der LSV" mit Christian Gern, Jürgen Kubisch und Peter Schlüter (v. l.) sorgten für Kurzweil mit bekannten Liedern. Foto: weimer/nh
Das Fritz-Reuter-Denkmal in Neubrandenburg. Reuter war deutscher Dichter und Schriftsteller der niederdeutschen Sprache. Eines seiner Werke hieß "Meine Vaterstadt Stavenhagen". Foto: ingrid juschkus/nh
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