Eigentlich hatten sich der neue Trainer Konstantin „Balla“ Balkowski und seine Co-Trainer Marfin Yaku (Fußballobmann) und Artur Merkosyan die Premiere in die inzwischen vierte Bezirksliga-Saison mit ihrem 1. Herrenteam ein wenig anders vorgestellt (10. August 2025). Vor heimischer Kulisse kam die Elf des Integrationsvereins Lüneburger SV nicht über ein 1:1 (1:1) gegen die Gäste vom SV Rosche hinaus. In der neunten Spielminute brachte Admin Pepic die Gastgeber in Führung, zwei Minuten später glich Joel-Friedrich Grefe per Foulelfmeter nach einem Referee-Irrtum aus. War die erste Halbzeit noch ein recht ausgeglichenes Spiel, so dominierten die Lüneburger im zweiten Abschnitt glasklar und sorgten mächtig für Unruhe im Strafraum der SV-Akteure aus der knapp 2.000 Einwohner zählende Gemeinde aus dem Landkreis Uelzen. Über 90 Minuten gesehen zeigten die Hausherrn Einsatzfreude, eine geschlossene Mannschaftsleistung und Kampfgeist. Das Tempo wurde stets hochgehalten und von Fehlpässen war kaum die Rede. Die Vierer-Abwehrkette stand 1 A, die blau-weiß gekleideten SV-Spieler brachten keinen einzigen Torschuss zustande. Schiedsrichter Alex Kauter (FC Hanstedt-Brackel) machte über die 90 Minuten keine allzu gute Figur. Einige Fehlentscheidungen sorgten auf beiden Seiten für kurze Unruhe in der weitgehend fairen Partie. In der ersten „Analyse-Runde“ von „Balla“ sprach der 39-jährige Coach auch gleich Klartext ohne mit der Wimper zu zucken. „Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an. Wir waren nicht in der Lage uns in die letzten fünf Prozent reinzulegen. Zwar standen wir hinten gut, aber offensiv war es einfach zu wenig“, machte er unmissverständlich klar und ergänzte: „Ihr seid erfahren. Der Hunger hat gefehlt. Wir waren zu harmlos. Vorne trafen wir die falschen Entscheidungen und wir standen uns im Weg. Nichtsdestotrotz sind wir schuld, dass kein Sieg zustande kam und nicht der Schiedsrichter.“ Eine klare Ansage, die auch ein Weckruf auf das nächste Heimspiel am Sonntag, 17. August, gegen den „Nachbarn“ TSV Adendorf (15.00 Uhr) ist. „Da müssen wir noch eine ordentliche Schippe drauflegen, um die Adendorfer hinter uns zu lassen“, betonte abschließend Konstantin „Balla“ Balkowski. (jb)









