Eines der arriviertesten Damen-Teams

Das LSV-Damen-Team von 1974 (stehend v. l.): Astrid Lund, Karin Rieken, Brigitte Neylor, Reinhild Nikolay, Sylvia Pinnau, Sabine Adomeit, Gabriele Koch, Christina Rzwniki, Rosi Schmidt; (vorne v. l.): Christine Fleger, Renate Schikowski, Iris Behrendt, Barbara Hollatz und Eva Deck (Trainerin) Foto: A/mac

jb Lüneburg. Wir schreiben das Jahr 1972: Ein Jahr nach der Gründung der Lüneburger SV aus der Fusion FSL (Freie Sportvereinigung Lüneburg) und Hagener SV (HSV) wird am 24. Oktober die Damenfußball-Abteilung ins Leben gerufen. Astrid Lund (Tochter des 1968 zum 1. Vorsitzenden [Hagener SV] gewählten Fred Lund), Karin Rieken, Sabine und Dorothee Adomeit, Gaby Koch, Rosi Deck oder Barbara Hollatz sind nur einige wenige Spielerinnen der ersten Stunde. In den Anfängen wurden die Damen von ihren männlichen Sportkameraden arg belächelt.

Die LSV war in Lüneburg damals der einzige Klub der Mädchen die Gelegenheit bot, sich fußballerisch zu betätigen. Nachdem sich dann eine Mannschaft formte, führte Trainerin Eva Deck die Truppe mit großem Erfolg. Im Laufe der Jahre gab es Höhen und Tiefen, aber durch engagierte Arbeit der Trainer und Betreuer schafften sie soagr den Aufstieg in die Bezirksliga. In dieser Spielklasse wurden ihnen die Grenzen aufgezeigt, sowohl in sportlicher als auch finanzieller Hinsicht. Nach nur einer Spielzeit ging man zurück in die Bezirksklasse. In dieser Leistungsklasse stellten sich dann auch wieder die Erfolge ein, so dass die jetzt von Ilse und Karl-Heinz Luer trainierte Damenmannschaft ganz oben in der Tabelle stand.

Dann die Saison 1981 / 1982: Das Damen-Fußball-Team der LSV war eines der erfolgreichsten Mannschaften im Bezirk Lüneburg (Bezirksklasse) Sie belegten den dritten Tabellenplatz, wobei sie die Rückrunde ohne Punktverlust abschlossen. Noch erfolgreicher wurde hingegen die Saison 1982 / 1983 für die Mädchen – Platz zwei.

Am 24. Oktober 1982, ein Sonntag, konnten die Damen dann auf das zehnjährige Bestehen ihrer Sparte im Rahmen einer kleinen Feierstunde zurückblicken, einen Tag zuvor trugen sie ihr Punktspiel gegen den TSV Bienenbüttel auf dem Sportplatz Sülzwiesen aus.

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