Musa Bisultanov räumt ab

Vierter Sieg in Folge bei German Masters in Gelenau

Wieder oben auf dem Treppchen in Gelenau bei der Siegerehrung der 21. German Masters: Musa Bisultanov (M.) Foto: ilias magomedov

Gelenau / Lüneburg. Nach 2014, 2015 und 2016 wurde dieses Jahr der vierte Sieg als Deutscher Meister im Freistil-Ringen von Musa Bisultanov (Lüneburger SV) bei den 21. German Masters im sächsischen Gelenau (Erzgebirge) eingefahren (1. / 2. Juni 2018). Und sein Ziel verfolgte der 45-Jährige stur und emotionsfrei, war bei seinen drei Kämpfen in der Gewichtsklasse bis 88 Kilogramm (Masters C) hochkonzentriert und legte eine bravouröse Leistung ab.

Im ersten Kampf gegen Mehdi Bakhshi (TV Essen-Dellwig) setzte sich Bisultanov klar mit 7:2 Punkten durch, gegen Bakhshis Vereinskamerad Theofanis Kyriakos war das Ergebnis des Lüneburgers noch eindeutiger: 10:0 Wertungspunkte. Dann der dritte und letzte Kampf für den LSVer. Mit einem Schultersieg (4:0) bezwang er Artak Ischchanjan (ASV Schwäbisch-Hall).

Seine Bilanz bei den 21. German Masters in Gelenau:

12:1 Wertungspunkte, 21:2 technische Punkte, Gesamtkampfzeit: 7:36 Minuten. Sein längster Kampf dauerte vier Minuten, sein kürzester 1:13 Minuten.

„Wir können stolz auf Musa sein, der für unseren Verein viermal den Titel Deutscher Meister holte“, betonte LSV-Chef Ralf Pagels und sein Vorstandskollege Jens Burmester ergänzt: „In keiner anderen Abteilung sind wir so erfolgreich. Seit Bestehen der Ringerabteilung vor 20 Jahren räumen unsere Mattenkämpfer auf norddeutscher und Landesebene und anderen hochkarätigen Events beispielhaft ab. Leider wird dieser Kampfsport in der hiesigen Region nicht groß wahrgenommen.“ (jb)

Musa Bisultanov mit Goldmedaille und Urkunde. Foto: jb
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