Von Jens Burmester
Ob Shopping Queen, Wassersportler, Naturfreund, Kulturentdecker oder nur Auszeitgenießer, die Landeshauptstadt des zweitgrößten ostdeutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommerns, bietet für jeden etwas. Langeweile ist in Schwerin, das auch seit dem 27. Juli 2024 UNESCO-Weltkulturerbe ist, ein Fremdwort. Auch 41 Oldies der Senioren-Freizeit-Abteilung, unter ihnen LSV-Ehrenvorsitzender Manfred Schestak, freuten sich auf Schwerin, die ca. 98.000 Einwohner zählende zweitgrößte Stadt nach Rostock in diesem Bundesland (10. September 2025). Allerdings spielte Petrus nicht so recht mit. Lady Sunshine kam leider nicht in die Puschen, dafür ein herbstlich, nebliger Tag. Doch davon ließen sich die LSV-Touristen nicht die Tagestour verderben.
Ausgangspunkt war eine eineinhalbstündige Schifffahrt auf dem etwa 25 km langen Schweriner See, dem viertgrößten deutschen See. Während der Seefahrt nahm man auch Kurs auf den 1842 fertiggestellten Paulsdamm in Außen- und Innensee unterteilt sowie Heiden- und Ziegelsee. Nach einem ausgiebigen Mittagessen im Restaurant „Herzogliche Dampfwäscherei“, serviert wurden Mecklenburger Wickelbraten mit Backpflaumen gefüllt, Apfelrotkraut und Petersilienkartoffeln oder gebratener Buntbarschfilet mit Dijonsenf-Sauce, Gurkensalat und Petersilienkartoffeln, erfolgte ein gemütlicher und entspannter Stadtbummel für die Grand Dame und Old Men. Anziehungspunkte sind zweifelsohne das Schloss Schwerin, der Schloss- und Burggarten, die Schlosskirche, das Museum Schleifmühle, der Schweriner Dom, das Freilichtmuseum oder Kulturforum Schwerin. Abwechslungsreich, interessant und mit voller Begeisterung wurden einige Sehenswürdigkeiten unter die Lupe genommen. Auch die Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommerns in der Schloßstraße fand Aufmerksamkeit. Dieser Prunkbau, in dem aktuell die 51-jährige Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ihr Büro hat ist Teil der Landesregierung. Unweit der Staatskanzlei glänzt mit seiner Neorenaissance-Fassade das Mecklenburgische Staatstheater des Bauherrn Großherzog Franz Friedrich III, das im Oktober 1886 eröffnet wurde. Nach all den Highlights ging es mit dem knallroten Reisebus von Cheffahrer Klaus Witte und seiner Frau Annegret gegen 15.10 Uhr zurück nach Lüneburg mit einem Zwischenstop zum zweiten Mal nach Juli 2024 bei der Bonbonfabrik „Sweet Tec“ in Boizenburg, der westlichsten Stadt Mecklenburgs, gelegen am Dreiländereck mit Niedersachsen und Schleswig-Holstein: Die Senioren:innen nutzten die Gelegenheit, in die Welt der Bonbons einzutauchen und deckten sich reichlich mit den Lollis, Fruchtgummis, Hartkaramell oder Kaubonbons ein. Einfach himmlisch und süß. Moderator Fritz Juschkus machte in seiner Schlußmoderation für diesen Tag auf die drei letzten Veranstaltungen in diesem Jahr aufmerksam: Kaffeeklatsch (8. Oktober), Grünkohl-Essen (12. November) und Weihnachtsfeier (10. Dezember). Nicht zu vergessen ein Blick ins Jahr 2026, und zwar auf die Fünftagefahrt vom 15. bis 19. Juni ins Weserbergland.
Genauere Informationen gehen rechtzeitig an die Oldies, damit sie ihren „Urlaub“ bestens planen können. Doch jetzt heißt es wieder: Entspannen, die Schwerinfahrt Revue passieren und sich auf das nächste Event freuen. Bis dahin: Alles Gute !“









