LSV-Legenden kickten vorbildlich

Lang, lang ist es her. Die Wiedersehensfreude war riesengroß bei Spielern, Trainern aber auch treuen Fans. Das Fußballspiel ehemaliger LSV-Legenden fand prima Anklang bei allen. Zwei Teams, die von Günter Pape (er führte die 1. Herrenmannschaft 1989 bis 1992 von der Kreisliga in die Bezirksklasse) und dem langjährigen Jugendtrainer Uwe Laczka (er trainierte 1987 bis 1988 die 1. Herrenmannschaft) betreut wurden, hatten auf dem Spielfeld viel Spaß, Schiedsrichter Heiko Brix, Bruder von Legenden-Organisator Stefan „Peppi“ Schuster, leitete das Geschehen souverän. In 60 Minuten zeigten die Akteure beider Teams, was noch in ihnen steckte. Es war ein ausgeglichenes, sehr faires Spiel auf technisch hohem Niveau ohne nennenswerte Fouls. „Beim Team von Uwe Laczka, das mit jüngeren Spielern besetzt war, setzte sich die Frische der Akteure durch“, stellte Schuster, der seit 37 Jahren Vereinsmitglied ist, fest. Letztendlich gewann das „Team Laczka“ mit 5:2 (1:1). Nach dem legendären Spiel schwelgten die „alten Hasen“ von damals bei Gegrilltem und Bier bis frühmorgens in Erinnerung.

Spielerliste „Team Pape“ Spielerliste „Team Laczka“
Hans-Georg Alexander, Michael Bernhardt, Rüdiger Burghardt, Christos Dovas, Frank Eschen, Michael Hüls, Holger Kant, Mirco Schestak, Stefan Schinkel, Torsten Schlosky, Frank Schmidt, Stefan Schuster, Son Tran, Michael Bergstaedt und Frank Tübben

Torschützen: Torsten Schlosky (7.), Rüdiger Burghardt (49.)

Hansi Arndt, Udo Blankenstein, Jupp Eisold, Detlef Engler, Jens Fröhlich, Martin Junk, Frank Heine, Jörg Mäding, Michael Obrecht, Christian Pape, Frank Perschke, Ingo Romich, Jörn Stolle, Florian Meyer und Andreas Vogel

Torschützen: Frank Perschke (20.), Ingo Romich (34.), Frank Heine (48.), Florian Meyer (50.), Christian Pape (55.)

Vor dem Spiel: Die beiden LSV-Legenden-Teams mit ihren Trainern Günter Pape (l.) und Uwe Laczka (r.). Foto: jb
Nach dem Spiel: Ein wenig ausgelaugt, aber dennoch prima gelaunt sind beide Mannschaften. Foto: jb

Halbzeit beim „Team Laczka“. Trainer Uwe Laczka (2. v. l.) gibt kurze Anweisungen. Foto: jb

LSV-Legende Frank Eschen Foto: jb

14. Spielminute: Der Ball im Besitz des „Team Pape“ (rotes Trikot). Foto: jb

50. Spielminute: Florian Meyer versenkt das Leder unhaltbar für Torwart Michael Bergstaedt. Foto: jb

Ein Wiedersehen mit Ex-Manager Hans-Burkhard Stolle. Foto: jb

Ex-LSV-Keeper Udo Blankenstein zeigt sein Können. Foto: jb

(Quelle: Landeszeitung - Ausgabe vom 18. April 2026)

Am 4. April schloss er für immer die Augen

Von den acht Ehrenmitgliedern seit 31 Jahren sind nur noch zwei unter uns: Manfred Schwenk (Senioren-Freizeit-Abteilung) und Ehrenvorsitzender Manfred Schestak. Nun musste sich der Vorstand auch von Vereinslegende Uwe Laczka verabschieden. Am 4. April 2026 starb er im Alter von 83 Jahren. Er gehörte seit 1954 dem heutigen Integrationsverein an und war seit dieser Zeit mit dem runden Leder eng verbunden: Als Spieler, Trainer im Jugend- und Herrenbereich. Wir blicken auf die Saison 1986 / 1987 mit den A-Junioren. Dieser „goldene Jahrgang“ mit ihrem Erfolgscoach Uwe Laczka krönte das Ende seiner Jugendzeit und den Aufstieg in die Bezirksliga (50:2 Punkte | 117:9 Tore). Auch im Rahmen des 100-jährigen Vereinsjubiläums trat der damals 70-Jährige beim LSV-Legendenspiel zwischen dem „Team Pape“ und „Team Laczka“ als routinierter Coach auf. Alle zollten ihm Respekt. Da Uwe Laczkas Mannschaft bei diesem Event vor 13 Jahren mit jüngeren Spielern besetzt war, setzte sich die Frische der Akteure durch. Letztendlich gewann das „Team Laczka“ mit 5:2 (1:1). Eine bleibende Erinnerung von vielen, nicht zu vergessen sein Trainer-Engagement bei der 1. Fußballherrenmannschaft 1987 bis 1988. Für den sympathischen, freundlichen, gradlinigen und engagierten Vereinskamerad war dieser Ballsport sein Leben. Kurzum: Die LSV hat eine besondere Fußball-Ikone verloren. Außerdem fühlte sich Uwe Laczka mehr als 20 Jahre in der 1983 gegründeten Senioren-Freizeit-Abteilung mit ihren verschiedenen Events pudelwohl. Für seine 70-jährige Klubverbundenheit wurde er am 19. April 2024 von dem damaligen Vereinsvorsitzenden Ralf Pagels zum Ehrenmitglied ernannt. Der Verein hat ihm viel zu verdanken. „Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten“, so Klubchef Enis Karahan. (jb)

Ehrenmitglied Uwe Laczka im April 2024. Foto: A/jb