Einen Verlierer hätte es nicht geben dürfen

Von Michael Schmidt

Ging das letzte Spiel der ersten U 11 der LSV gegen den FC Heidetal noch mit 1:9 voll in die Hose, so steigerte sich das Team von Trainer Michael Schmidt mit einem beachtlichen und gerechten 3:3-Unentschieden (24. Mai 2014) auf eigenem Platz. Wir begannen hoch konzentriert. Schnell wurden die Gegenspieler angegangen und versucht, den Ball schon in deren Hälfte zu erobern. Damit kamen wir auch schon zu unseren ersten Chancen. Billy Weymann bekam das Leder halb links in den Lauf und zog aus knapp 15 Metern ab. Der Ball segelte über den Heidetal-Keeper hinweg unhaltbar in die rechte obere Ecke. Ein tolles Tor nach zwei Spielminuten.

Dieses Tor gab Sicherheit, weitere Angriffe wurden gestartet. Und so konnte erneut Billy Weymann in der neunten Spielminute gekonnt einen weiteren Angriff mit seinem zweiten Treffer abschliessen. René Adler erhöhte in der 16. Spielminute auf 3:0. Dann aber kamen die Gäste zu ihren Chancen. Noch vor der Pause verkürzten sie nach einem Standard auf 1:3 (20.). Halbzeit: 3:1.

Nach dem Pausentee wurde wieder Fahrt aufgenommen und weitere Chancen erspielt. Leider wurden diese nicht konsequent genutzt. Auch der FC Heidetal witterte Morgenluft, man war aber ein wenig cleverer und kam auf 2:3 (30.) heran, drei Minuten später erzielte man sogar den Ausgleich zum 3:3. Nun wurde es zu einem Krimi. René läuft alleine auf das Heidetaler Gehäuse zu und scheiterte am herauseilenden Keeper (36.). Mit dem Gegenzug erspielte sich der FC Heidetal einen Eckball, der im LSV-Strafraum landete. Die Gäste kamen frei zum Kopfball und setzten den Ball knapp neben dem Torpfosten (37.). Nochmals gaben die Gastgeber Gas, doch die Chancenverwertung war gleich Null. Auch Heidetal scheiterte am sensationell haltenden LSV-Kepper Nico Schoop. „Das war richtig gute Werbung für den Fußball. Einen Verlierer hätte es nicht geben dürfen“, so Trainer Michael Schmidt.

Die zweite U 11 der LSV ging mit 0:15 gegen den TSV Adendorf unter.

Nach dem Spiel wurde eine kleine Mannschaftsfeier auf die Beine gestellt. Es gab Bratwurst und Fleisch, Salatbuffet und kalte Limo. Ein kleines Turnier wurde noch an einem Lebendkicker ausgetragen. „Ich möchte mich herzlich bei Co-Trainer Gina Rabener und den mithelfenden Eltern bedanken, dass die Feier so prima klappte“, machte Schmidt deutlich.

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