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Vor schwerem Auswärtsspiel

Von Mark Düffert

Hamburg / Lüneburg. Das Team der Lüneburg Razorbacks (American Football-Mannschaft der Lüneburger SV) steht am Sonntag, 8. September, vor einem schweren Auswärtsspiel. Um 15 Uhr sind die Wildschweine aus der Ilmenaustadt bei der zweiten Vertretung der Hamburg Blue Devils zu Gast (Sportanlage Hemmingstedter Weg 140). Das Hinspiel haben die Lüneburger noch mit 53:8 gewonnen und konnten in allen Einheiten dominieren. Aktuell hat der Spitzenreiter der Verbandsliga Nord noch drei ausstehende Partien zu bewältigen. "Alle drei Spiele müssen wir gewinnen, dürfen aber die Gastgeber nicht unterschätzen", betont Offense Coordinator Mark Düffert. Die Razorbacks haben mit zwei neuen Ausfällen auf Schlüsselpositionen zu kämpfen und müssen schauen, wie diese kompensiert werden können.

Die Blue Devils stehen in der Tabellenmitte mit vier Siegen und vier Niederlagen und sollten mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Die Lüneburger Wildschweine wollen weiterhin an die Meisterschaft glauben, die aber mit Sicherheit im letzten Spiel am 6. Oktober vor heimischem Publikum gegen die Hamburg Huskies II entschieden wird.

Harte Nuss geknackt

Von Mark Düffert

Schwarzenbeck / Lüneburg. Die Lüneburg Razorbacks (Lüneburger SV) kehrten mit einem schwer erkämpften 26:28-Auswärtssieg (HZ: 26:14) von den Schwarzenbek Wolves zurück und verteidigten die Tabellenführung (25. August 2019).

Bei hochsommerlichen Temperaturen war es auf dem Sportplatz an der Schützenallee in der rund 16.400 Einwohner zählenden Kleinstadt im Herzogtum Lauenburg angerichtet. Das Spiel um Platz eins in der Verbandsliga Nord stand an. Umso angespannter war es in beiden Lagern. Die beste Offense der Liga (nach Punkten) trifft auf die beste Defense. Bei der Abstimmung der Internetplattformen "Balltime" sahen die Wolves mit 63 Prozent zu 37 Prozent vorne.

In einer sehr sportlichen, harten aber fairen Partie kamen die Gastgeber deutlich besser ins Spiel. Hatten die Wildschweine gerade das Gefühl, sie haben die Offense der Wölfe im Griff, wurden sie von einem Big Play überrascht. Der Angriffsmotor stotterte noch etwas. So stand es tatsächlich recht schnell 7:0 für die Schleswig-Holsteiner. Doch die Razorbacks hatten die Antwort schon parat, und mit einem Pass von Quarterback Andrew Wakeman auf RB Kevin Czichi und PAT von Ernst Otto Rieck konnten die Lüneburger ausgleichen. Doch die Schwarzenbek Wolves legten im zweiten Quarter nach und erhöhten auf 26:7. Zwei PATs konnte die Razorback Defense abwehren. Vor der Halbzeit verkürzten die Gäste durch RB Kevin Czichi auf 26:14.

Während der Teepause bekamen alle Spieler der Wildschweine das volle Vertrauen der fünfköpfigen Coaching Crew. Die Trainer glaubten allesamt an die mögliche Wende im Spiel und stärkten ihrem Team wahrlich den Rücken.

Und so ging es in das dritte Quarter - die Lüneburg Razorbacks kamen dabei sehr gut ins Spiel. RB Jan Müller erlangte dann mit einem 12 Yards-Lauf den Anschluss zum 21:26, und Quarterback Andrew Wakeman selbst lief noch im dritten Quarter weitere Punkte zur 28:26-Führung.

Das vierte Quarter war geprägt durch eine längere Spielunterbrechung, da sich der FB der Razorbacks schwer am Knie verletzte. Die Defense spielte im dritten und vierten Quarter sehr stark. Acht Minuten vor Ende der Partie  mussten die Lüneburger den Ball noch einmal durch einen Punt abgeben, aber die Defense schaffte es die markig aufspielende Wolves Offense zu stoppen und einen Fumble zu forcieren und zu recovern. Mit der restlichen Spielzeit ließen die Wildschweine von der Ilmenau die Uhr laufen, um dann eine Minute vor dem Abpfiff abzuknien und die Begegnung zu beenden. Wenn man einen Unterschied bei beiden Mannschaften ausmachen kann, dann war es unter anderem das Special Team. Kicker Ernst Otto Rieck erzielte vier von vier PATs, was den Sieg der Razorbacks sicherte.

Punkte für die Razorbacks: Kevin Czichi (12), Andrew Wakeman (6), Jan Müller (6) und Ernst Otto Rieck (4)

  • Nächstes Spiel der Lüneburg Razorbacks: Sonntag, 8. September, 15.00 Uhr, bei den Hamburg Blue Devils II (Sportanlagen Hemmingstedter Weg 140, Hamburg)

Coaches trotz Sieg sprachlos

Von Jens Burmester

Lüneburg. Nach der 3:14-Klatsche der Lüneburg Razorbacks (Lüneburger SV) gegen die zweite Auswahl der Lübeck Cougars Ende April 2019, gelang der Mannschaft um das Trainer-Team Mark Düffert (Offense Coordinator) und Johannes Feddern (Defense Coordinator) die Revanche, wenn auch denkbar knapp. In einem hartumkämpften 14:13-Sieg zeigten die Wildschweine von der Ilmenau bei Schietwetter auf dem Vereinsgelände der Lüneburger SV immerhin eine solide Leistung (18. August 2019). Die Zuschauer von der Trave und der LSV waren dennoch von der spannenden Partie begeistert.

Beide Teams hatten eben wetterbedingt oftmals die Bodenhaftung verloren, so dass die Spielzüge nicht immer so gelangen wie es sich die Trainer vorstellten. In einer sehr ausgeglichenen Begegnung, insbesondere im letzten Viertel, schenkten sich sowohl die Gastgeber als auch die Gäste keinen Zentimenter auf dem Spielfeld und sorgten für einen fairen Spielverlauf.

Sprachlos, nahezu fassungslos standen die Coaches und Spieler nach dem Abpfiff im Abschluss Huddle zusammen, realisierten oder gar erahnten, woran es lag, dass das Spiel in der zweiten Halbzeit noch aus der Hand gegeben wurde. "In der Halbzeit waren wir noch sicher, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, wenngleich auch dort schon nicht alles so lief, wie wir es uns vorstellten", so Offense Coordinator Mark Düffert und ergänzt: "Was in der zweiten Halbzeit dann los war, können wir uns nicht erklären." Im Angriff funktionierte dann nicht mehr so viel. Vier Fumbles nach der Teepause unterbrachen immer gerade dann den Spielfluss, wenn es den Augenschein hatte, jetzt läuft es wieder. So kamen die Lübeck Cougars II im finalen Quarter noch zweimal in die Endzone der Hausherrn. Nach dem zweiten Touchdown entschied sich der Headoach der Gäste für eine zwei Point Conversion, klar wolle man dem Tabellenführer nicht nur ein Unentschieden abringen, sondern den Sieg mit nach Lübeck nehmen. Die zwei Punkte konnten dann abgewehrt werden und die Razorbacks die "Uhr herunterspielen", um den Sieg nicht mehr zu gefährden.

Bereits um 10.30 Uhr traf die Mannschaft aus der Marzipanstadt Lübeck am Vereinsgelände ein. Der Wettergott hatte kein großes Einsehen mit beiden Teams, ließ aber gottlob die Dauerregenschleuse geschlossen, so dass zwar die Regenschirme aufgespannt sein mussten, aber die heftige Dusche von oben ausblieb und somit das Spiel reibungslos über die Bühne gehen konnte.

Souverän führen die Lüneburg Razorbacks mit 14:2 (168:68 Scores) die Tabelle in der Verbandsliga Nord an. Der Verfolger Schwarzenbek Wolves kassierte überraschend bei den Hamburg Huskies II eine 21:28-Niederlage. Die Schleswig-Holsteiner bleiben zwar Zweiter, der Showdown an der Tabellenspitze zwischen den Lüneburg Razorbacks und Schwarzenbek Wolves erfolgt am Sonntag, 25. August, um 15.00 Uhr in Schwarzenbek (Schützenallee). Ein Sieg der Salzstädter würde eine komfortable Ausgangssituation für die dann noch verbleibenden drei Spieltage darstellen.

 

Auf Sieg programmiert

Von Mark Düffert

Lüneburg. Die Lüneburg Razorbacks, das American Football-Team der Lüneburger SV, sind aus der wohlverdienten Sommerpause zurück. Wenn meteorologisch der Sommer sich so langsam verabschiedet, geht es für die Wildschweine in die entscheidende Phase.

Am Sonntag, 18. August (15.00 Uhr, LSV-Vereinsgelände, Schützenstraße 31) geben die Lübeck Cougars II ihre Visitenkarte bei der LSV ab. Beim "Beef & Basic-Gameday" möchten die Lüneburger Footballer sich für die April-Niederlage in der Hansestadt an der Trave revanchieren und mit einem weiteren Sieg den Vorsprung auf Verfolger Schwarzenbeck Wolves halten, wenn möglich sogar ausbauen. Die Wölfe spielen zeitgleich gegen die Hamburg Huskies II, bei denen die Schwarzenbeker ihre einzige Saisonniederlage hinnehmen mussten.

"Ich gehe davon aus, die Wolves gewinnen, und vor allen Dingen erwarte ich das wir gewinnen, so wäre dann alles für den ersten Saisonhöhepunkt am 25. August in Schwarzenbek angerichtet", macht Offense Coordinator Mark Düffert deutlich.

Der Eintritt ist frei.

Richtungsweisendes Auswärtsspiel

Von Mark Düffert

Hannover / Lüneburg. Nach drei Wochen Spielpause greifen die Lüneburg Razorbacks wieder ins Spielgeschehen ein. Bei der einzigen Partie der Verbandsliga Nord treffen die American Footballer der Lüneburger SV am Sonnabend, 20. Juni, um 16.00 Uhr in Hannover auf die Stampeders. Das Hinspiel gewannen die Wildschweine von der Ilmenau auf heimischen Boden mit 20:0. Die Leinestädter kommen mit Aufwind in ihr Heimspiel, da sie die zweite Vertretung der Lübeck Cougars vor Wochen mit 14:9 in der Hansestadt besiegen konnten. Die Lübecker sind bislang das einzige Team mit einem Sieg gegen die Razorbacks.

"Wir gehen trotz Urlaubsphase gut vorbereitet in das Spiel, wissen aber um die Stärken der Stampeders", mahnt Defense Coordinator Johannes Feddern zur Vorsicht. Mit einem Auswärtssieg festigt man den oberen Tabellenplatz und hat die besten Aussichten auch zum Saisonende der wesentliche Faktor zu sein, wenn es darum geht, wer am Saisonende aufsteigen kann.