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Abteilung: Pokern

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  • Gründungsdatum (CoinsClub Lüneburg e. V.): 10. April 2009
  • Beitrittsdatum (zur Lüneburger SV): 19. Mai 2019
  • Abteilungsleiter: Torsten Bahlinger (seit 19. Mai 2019) | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Mobil: 0152/56108225
  • Mitgliederzahl: 31 (Stand: 8. Juli 2019 im CoinsClub Lüneburg e. V.)
  • Weitere Infos: www.coinsclub.eu

   Abteilungsleiter

Gemütlichkeit und Kameradschaftspflege

Lüneburg. 91 Tage nach dem Beitritt des CoinsClub Lüneburg e. V. zur Lüneburger SV stand das erste Event außerhalb des Pokertisches auf dem Programm: Ein Grillfest mit gemütlichem Beisammensein (17. August 2019). Immerhin fanden ein Drittel der Mitglieder den Weg ins Vereinsheim und ließen es sich gut gehen. Mit großem Appetit nahmen die Aktiven leckere Nackensteaks, Pute und selbstgemachte Salate dankend entgegen und waren hellauf begeistert von der Veranstaltung ihres Abteilungsleiters Torsten Bahlinger.

Nach gut zwei Stunden in lockerer Runde fanden sich die Pokerfreunde der Lüneburger SV in ihrem "Spielzimmer" im Obergeschoß des Klubheimes wieder ein. Es wurden mehr als sechs Stunden konzentriert gespielt. Am Ende der Spielserien konnte sich "Dorsi" über ihren dritten Platz freuen, im anschließenden Heads-Up setzte sich "Staber" gegen "Legolas" durch.

Natürlich kam der Small-talk untereinander nie zu kurz. Und so erfreuten sich alle, für einige Stunden dem Alltag zu entfliehen, nicht nur ihrem Sport zu frönen, sondern die Kameradschaft und Geselligkeit weiterhin zu pflegen. (jb)

Die Karten werden neu gemischt

Von Jens Burmester

Lüneburg. Die zehnte Abteilung ist unter Dach und Fach, ab jetzt werden die Karten in der Lüneburger SV neu gemischt: Mit Pokern startet der vor zehn Jahren gegründete CoinsClub Lüneburg e. V. in eine neue Ära. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung votierten von den 15 anwesenden Teilnehmern elf für einen Beitritt zum achtgrößten Stadtverein Lüneburgs, vier enthielten sich der Stimme. Die derzeit 31 Aktiven beherrschen das Kartenspielen wie im Schlaf, seit Mai 2010 treffen sie sich regelmäßig im Vereinsheim der Lüneburger SV (Schützenstr. 31) und fühlen sich seitdem pudelwohl. Gleichzeitig wurde für einen späteren Zeitpunkt die Auflösung des Pokerclubs einstimmig beschlossen.

"Mit Pokern möchten wir die LSV beleben. Ich könnte mir vorstellen, dass das eine oder andere Klubmitglied der LSV ein Fable für das Kartenspielen entwickelt", macht der neue Abteilungsleiter Torsten Bahlinger deutlich. "Wir freuen uns über den Zuwachs in unserem Verein. Das ist garantiert eine Bereicherung, denn eine solche Sparte hat es seit Bestehen der LSV vor 48 Jahren aus der Fusion Freie Sportvereinigung Lüneburg (FSL) und Hagener SV (HSV) noch nicht gegeben. Wir wünschen unseren neuen Mitgliedern in dieser Abteilung einen guten Start und viel Erfolg", betont LSV-Chef Sebastian Paepke.

Jeder ist bei uns willkommen !

Für alle, die Pokern lernen möchten oder meinen, es zu beherrschen: Jeder ist bei uns willkommen !

Wir bieten eine entspannte Atmosphäre mit komplettem Poker-Equipment wie Pokertische, Plastikkarten und individuellen Clubchips. Es werden Multi- oder Single-Table-Turniere gespielt.

Über den Club hat man die Möglichkeit, an größeren Veranstaltungen wie beispielsweise vom Deutschen Poker-Sportbund (DPSB), an Punktspielen der HeadsUp-Liga oder Vergleichsspielen gegen andere Pokerclubs teilzunehmen.

Der CoinsClub e. V. trifft sich im Vereinsheim der Lüneburger SV (Schützenstr. 31):
  • mittwochs ab 18.30 Uhr (regulärer Turnier-Spieltag)
  • jeden zweiten Sonntag im Monat ab 17.00 Uhr (Deepstack-Turnier)
  • jeden vierten Freitag im Monat ab 18.30 Uhr (Bounty-Turnier)
  • zusätzlich bei Interesse an jedem Spieltag: Heads Up-Duelle

Denksportart Pokern

Pokern als Sportart ? Diese Frage wird schon länger kontrovers diskutiert. Pokern ist eine Denksportart. Ein Sport, der Konzentration, strategisches Denken, schnelles Rechnen und Beobachtungsgabe fördert. Es ist ein Denkspiel, aber es beinhaltet einen Glamour-Faktor. Für manche der älteren Generationen ist es hingegen nichts anderes als ein Glücksspiel.

Pokern ein reines Glücksspiel ? Da reagieren Profispieler unwirsch bis amüsant. Pokern sei ein Geschicklichkeitsspiel, verbunden mit Fleißarbeit, aber kein Glücksspiel. Körpersprache, Mimik, Taktik, Kopfrechnen und Detailwissen aus unzähligen Stunden am Pokertisch gelte es in Einklang zu bringen. Das ist die hohe Kunst. Die Karten sind doch oft nur Staffage. Es ist zwar Glück, welche der 52 man zugeteilt bekommt. Aber was man daraus macht, das ist Strategie.

Auch in anderen Sportarten kann Glück mitentscheidend sein. Normalerweise werden sich jedoch Glück und Pech über mehrere Spiele ausgleichen. Letzendlich wird in den meisten Fällen die beste Mannschaft / der beste Spieler tatsächlich Meister.

In einigen Ländern definierte man Pokern schon länger als Geschicklichkeitsspiel, was demnach den gleichen Stellenwert wie Bridge und Schach aufweist. In den vergangenen Jahren häufen sich die Berichte darüber, dass Pokern als Sport regional anerkannt wurde.

Die International Mind Sport Association (IMSA) hat die International Federation of Poker (IFP) in 2010 als Beobachtungsmitglied aufgenommen und spielt die Variante "Match Poker" (auch "Duplicate Texas Holdem" genannt). Erklärtes Ziel der IFP ist die Aufnahme in die IMSA als Vollmitglied. Das heißt: Pokern ist auf dem Weg zur offiziellen Denksportart wie Schach, Dame, Go oder Bridge es schon sind und könnte demnächst bei den World Mind Sports Games vertreten sein.

Umgangssprachlich wird mit Sport oft Wettkampf und Leistung assoziiert, was sich nicht nur in den Begriffen wie Denksport oder Gedächtnissport manifestiert, sondern auch im Anspruch verschiedener Verbände reflektiert wird, vom IOC als Sportart anerkannt zu werden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) erkennt die IMSA an - das bedeutet, dass dann auch Pokern vom IOC anerkannt wird sobald die Aufnahme in die IMSA erfolgt.

Dem Pokersport fehlen derzeit noch Ligen, die durch eine ausreichend hohe Anzahl an Spielen in der Lage wären, Glück auszugleichen. Das Pokern kein Glücksspiel ist, wäre dann für jeden ersichtlich. Dadurch würde sich das Pokerspiel weltweit etablieren und anerkannt werden.

Diesem Ziel hat sich der Deutsche Poker Sportbund e. V. (DPSB) verschrieben. Er möchte nationale Poker-Meisterschaften in Deutschland etablieren und damit die Entwicklung des Pokersports in unserem Land fördern und seine Anerkennung als eine Denksportart (Mind Sport) sichern.